„We’ll see you on the other side“ – Eine Review der neuen Omega Speedmaster Apollo 8

Mit diesen Worten: «We’ll see you on the other side» verabschiedete sich der Kommandant der Apollo 8 Mission, Jim Lovell, von Ground Control, bevor die Saturn V Rakete hinter dem Mond verschwand, wo absolute Funkstille herrscht.

Dieselben Worte finden sich auf der Rückseite der neuen Omega Speedmaster Apollo 8 Dark Side oft he Moon.

Die modernisierte, frische Version des Mond-Umrunders wurde am 17.01.24 veröffentlicht und wir durften einen unvoreingenommenen Blick darauf werden.

Das neue Design

Starten wir mit den Äusserlichkeiten.

Diese Moonwatch Sonderedition präsentiert sich mit stolzen 44.25mm Durchmesser. Auf dem Ziffernblatt erstreckt sich die Kraterlandschaft des Mondes. Die Seite, welche wir von der Erde aus sehen können. Während die skelettierte Rückseite der Uhr die Kehrseite des Mondes zeigt, einen Anblick den nur Astronauten zu Gesicht bekommen.

Frontansicht Apollo 8
Quelle: Omega
Omega Rückseite
Quelle: Omega

Die Zeiger sind Gelb, eine Farbe, die auf diesem Zeitmesser immer wieder zur Geltung kommt. Auch die Stundenindizes haben gelbe Akzente und in den schwarzen Kunststoff-Armbänder ist ein gelber Faden eingearbeitet. Zudem ist das Band mit gelbem Kunststoff gefüllt.

Bei weitem der spannendste Zeiger ist aber die kleine Sekunde. Angezeigt wird der Ticker durch eine dreidimensionale Saturn V Rakete aus Titan.

Quelle: Omega

Wie wir es von Omega gewohnt sind, finden sich auf der Rückseite verschiedene Solgans: «Dark Side oft he Moon, Apollo 8, Dec 1968», «Co-Acial Master Chronometer» sowie, wie bereits angesprochen: «WE’LL SEE YOU ON THE OTHER SIDE»


Der Grand Prix der Armbanduhren, die Tag Heuer Monaco

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Die Technik

Selbstverständlich ist auch die jüngste Veröffentlichung von Omega mit einem Kaliber ausgestattet, das sich auf dem neusten Stand der Technik befindet.

In dem Fall ist es das Kaliber 3869 mit Handaufzug. Welches den Co-Axial Master Chronometer Standard erreicht, ausgezeichnet von METAS.

Es lohnt sich ausserdem, besonderes Augenmerk auf die Unruh zu werfen. Nicht nur ist sie verhältnismässig gross, was sehr schön ist anzusehen. Sie besteht ausserdem aus Gold. Wurde danach aber mit einer Legierung belegt, damit sie in das farbliche Konzept der Uhr passt.

Weiter ist das Uhrwerk, mit der Kraterlandschaft, aus schwarz eloxiertem Aluminium gefertigt. Das Gehäuse, der Boden und die Lünette sind separate Elemente, aus schwarzer Keramik und die Tachymeter Skala gefüllt mit weissem Grand Feu Email. Dieses Email haben wir in unserem Beitrag über die Atmos von JLC schon mal beleuchtet.

Gehäuse aus Kunststoff
Quelle: Omega

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Der Preis

Beim Preis musste ich, wie wir alle, erstmal leer schlucken.

€ 15’500.- sind kein Pappenstiel.

Omega selbst argumentiert, auf meine Nachfrage, dass das neue METAS zertifizierte Uhrwerk zu grossen Teilen für den Preisanstieg verantwortlich ist.

Der kleine-Sekunden-Zeiger und die goldene Unruh wird am Preis sicher auch einen Anteil haben.

Es ist ein stolzer Preis und ich bin mir nicht sicher, ob ich ihn in diese Uhr investieren würde. Was ist deine Meinung dazu?
Wo ich mir aber sicher bin, ist dass die Uhren keine ganze Woche in den Filialen liegen werden. Specialeditionen der Moonwatch sind äusserst gefragt.

Quelle: Omega

Ich kann dich aber beruhigen, du misst nicht direkt losrennen und eine kaufen, solange es sie noch hat, da es keine limitierte Edition ist, reicht etwas Geduld und du wirst deine eigene Apollo 8 auf jeden Fall erhalten.

Komfort

Kommen wir zum spannendsten Teil dieser Revue.

Ich durfte die «dark side oft the moon» anprobieren und ich war überrascht.

Uhr getestet
Quelle: Gentleman-watches.com

Die 44.25mm fühlen sich nicht so riesig an wie ich dachte. In Reallife erkennt man die Verbindung zur Moonwatch wesentlich besser.

Sie ist auch, und das hat mich ein bisschen enttäuscht, einiges leichter als sie aussieht. Versteh mich nicht falsch, sie bringt ein stattliches Gewicht aufs Handgelenk, (99g um genau zu sein) aber von den Bildern hergeleitet macht sie ein mächtigeren Eindruck.

Weiter wusste ich zwar, dass das Armband aus Kautschuk bestand, konnte es aber nicht glauben, wie ich die Uhr trug. Die Verarbeitung des Kautschuk lässt es verhältnismässig nobel aussehen.

getestet in echt
Quelle: Gentleman-watches.com

Alles in allem muss ich sagen, macht diese Uhr in Echt und am Handgelenk einiges mehr her als ich erwartet hatte. Die Details auf dem Ziffernblatt und der Rückseite sind ordentlicher ausgearbeitet, als es ein Foto zeigen könnte, das Armband ist bequem und äusserst elegant und die gesamte Uhr macht auch an einem schmaleren Handgelenk eine überraschend gute Figur.


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Hard Facts

Referenz310.92.44.50.01.001
Anstossbreite21.0 mm
Abstand der Bandanstösse50.0 mm
Gehäusehöhe13.0 mm
Gehäusedurchmesser44.25 mm
Gehäuse Materialschwarze Keramik
ZiffernblattfarbeSchwarz
UhrenglasKratzresistentes, beidseitig anti‑reflektierendes Saphirglas
Wasserdichtigkeit5 bar (50 Meter / 167 Fuss)
Produktgewicht (ca.)99 g
KaliberOMEGA 3869
AufzugHandaufzug
Gangreserve50 Stunden
Quelle: Omega

Was meinst du? Wirst du dir die Uhr kaufen?

Quelle Titelbild: Omega


Über den Autor

Der Autor und Mitgründer von Gentleman-Watches Benno Büchler

Benno Büchler

Auf der Suche nach charmant abnormalen Uhren entwickelte sich mein jugendliches Interesse zu einer regelrechten Passion. Strebe ich danach die perfekte Kombination aus widernatürlich und hinreissend fürs Handgelenk zu finden.


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